Friedensweg

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Sonntag, 12. Februar 2017

Trendgebäck-Schokocheese-Gugelhupf

Einen schönen Sonntag wünsche ich, wenn ihr noch einen Kuchen sucht ..also diesen hier könnt ihr euch mal für nächsten Sonntag vormerken, allerdings solltet ihr den besser schon am Samstag oder Freitag backen, er ist gar nicht soooo furchtbar arbeitsreich, braucht aber Zeit und Reife ;-)
Ich bin ja nicht unbedingt bekannt dafür jeden Trend mitmachen zu müssen und was alle machen, haben oder brauchen... das brauche, habe,mache ich schon lange nicht, diesesmal ist es allerdings etwas anders. Im Moment geistert durch diverse Facebook Thermomixgruppen ein Rezept, der
Schokocheese-Gugelhupf
Ich backe ja nun jede Woche ein Wochenendsüß, habe da meine bewährten Rezepte, probiere eher selten etwas ganz anderes aus.Naja, neues Kochhobby bringt es eben mit sich, da auch mal über den eigenen Schatten zu springen. Warum also dieser Kuchen?
1. Viele backen ihn in einer Silikonform, okay... ich habe eine Silikonform Gugelhupf die ich mir vor vielen Jahren mal zugelegt habe und ein,zweimal darin meinen Sonntagskuchen  buk. Ich fand das Ergebnis nicht so toll, weil der Boden nicht crunchig war und äußerlich sah er so glänzend "speckig" aus, irgendwie gefiel mir das nicht, die Form fliegt nun jedesmal von einer Ecke im Schrank in die andere, jedesmal  wenn ich an meine Blechform will und das ist so ziemlich jedes Wochenende. Nun hat ja die Silikonform den Vorteil das man sie zusammenknüllen könnte und in eine Tasche stecken könnte, habe ich nie geschafft... hmm
Nun dachte ich mir, gut gibste der Silikonform mal eine 2. Chance!
2. Dieser Gugelhupf hat die Eigenschaft zu werden wie er will, er läßt sich nicht "verbiegen" ! Wenn er ein Dessert werden will dann will er das, wenn er marmoriert sein will, dann macht er das und wenn er perfekt aussehen will, dann ist das reines Glück.
In den Gruppen sieht dieser Gugelhupf von 100 Bäckerinnen 100mal anders aus, das hat mich angestachelt ;-) ich wollte wissen wie er bei mir wird. 
Dieses Gebäck lebt ein Eigenleben! Deshalb ist es immer besser den 1-2 Tage bevor Gäste zu bewirten sind zu backen, damit man noch Alternativen  backen kann ;-) 
und nun meine Studie dazu:
Vom Zusammenstellen der Zutaten bis unten rechts zum ersten Verzehr ;-) Der Kuchen ist nur an der einen Stelle leicht eingerissen beim Backen, ansonsten Festigkeit ist ok, Erscheinungsbild nicht perfekt, aber noch im akzeptablen Bereich wenn man vom Original ausgeht.  Die dunkle Farbe ist nicht verbrannt sondern purer echter Kakao, bevor die Schokoglasur  drauf kommt.
Zubereitet im Thermi, geht natürlich auch ohne, allerdings muß ich ehrlicherweise sagen, die Masse wird überwiegend im schmelzendem Zustand gerührt und da ist der Thermi wirklich der große Meister.
Wir haben ihn gestern vorsichtig angeschnitten da war er noch ein ganz minimales bißchen warm, die Gefahr dabei, wenn er innen zu flüssig ist, dann läuft er quasi weg!
Die Glasur war auch noch nicht durchgehärtet, ist Schokohonigsahneglasur und die ist zwar so fest geworden, aber durchgehärtet ist sie nicht, wird sie vermutlich durch die Sahne auch nicht, ist aber schnittfest geworden.
Warum die Käsemasse aus der Mitte nach oben gewandert ist, kann ich nicht erklären, das ist eben das Eigenleben dieses Kuchens ;-)
 Hat gestern schon ganz gut geschmeckt und ich habe eben zum Frühstück ein Stückchen gegessen und er war lecker. Sehr echt schokolastig ist er aber ganz schön "schwer", mehr wie 1 Stück geht nicht.
Die Silikonform hat gemacht was sie sollte und das auch gut, sie darf bleiben, sonst wäre sie zum Flohmarkt gekommen.
Ich war also erfolgreich mit diesem Kuchen, allerdings wird er nicht ins Standardprogramm kommen, weil dann doch zu aufwendig und zu schwer, wir mögen die leichteren süßen Stückchen ;-)
 Hier das Original:
http://rezeptemitherz.blogspot.de/2015/02/schoko-gugelhupf-mit-cheesecake-fullung.html?m=1




und hier das Rezept:
Zutaten für 1 Guglhupf - Form ø 24 cm  

♡ 200 g Zartbitterschokolade
♡ 250 g Butter, in Stücken, weich
♡ 250 g Milch
♡ 250 g brauner Zucker
♡ 1 TL Vanillezucker 
♡ 2 Eier
♡ 280 g Mehl
♡ 1 TL Backpulver
♡ 30 g Backkakao


Für die Cheesecakefüllung:
♡ 400g Doppelrahm-Frischkäse
♡ 120 g Zucker
♡ 2 Eigelbe
♡ Mark 1 Vanilleschote
♡ 20 g Speisestärke 


Für den Schokoladenguss:
♡ 100 g Sahne
♡ 120 g Zartbitterschokolade
♡ 1 EL Honig
♡ 20 g Zucker 

Schokolade in den Mixtopf geben und 10 Sek. / Stufe 6 zerkleinern.
schmelzen.



Zucker, Vanillezucker und Eier dazugeben und 20 Sek. / Stufe 4 mischen.

Mehl, Backpulver und Kakao hinzufügen, 20 Sek. / Stufe 5 cremig rühren.

Umfüllen. Topf spülen.

Die Hälfte des Schokoladenteigs in eine gut gebutterte und mit Kakao ausgestäubte Gugelhupf Form füllen, dabei einen Rand hochziehen.

Frischkäse, Zucker und Eigelbe, Vanillemark und Speisestärke in den Mixtopf geben und 15 Sek. / Stufe 4 vermischen.

Cheesecake Füllung mittig auf den Teig verteilen.

Restlichen Schokoladenteig daraufgeben und glatt streichen.

Im vorgeheizten Backofen bei 150° Umluft oder 175° O/U-Hitze ca. 70 - 80 Min. backen.

Stäbchenprobe duchführen !
Der Kuchen soll innen noch leicht feucht sein.

Den Kuchen komplett auskühlen lassen und dann aus der Form stürzen.

Für den Schokoladenguss , die Sahne, Zucker und Honig in den
Mixtopf geben, 5 Min. / 90° / Stufe 1 erwärmen.

Schokoladenguss großzügig auf den Kuchen verteilen.






 










 





Samstag, 11. Februar 2017

Samstagplausch 6-2017

Hallo liebe Samstagplauscherinnen,
ich fürchte beinahe das dieser Post diesesmal auch wieder viel mit Kocherei zu tun hat, bzw auch mit Erfahrungsbericht über den Umgang mit dem  Thermomix. Ich fange damit gleich mal an. Ich kann kochen,meine Tochter kann es auch und doch haben wir uns für diese Küchenmaschine kurz vor Weihnachten entschieden.Wir werden uns nicht rechtfertigen und wir mögen auch Grillen über Holzkohle und offenem Feuer ;-)
Der Thermi bringt ja nun nicht nur die Möglichkeitten des Kochens mit, sondern man kann mit ihm auch digital eine Menge machen, wenn es funktioniert. Das es manchmal nicht funktioniert liegt nicht am Gerät sondern an der Überforderung der Admins und Mangel an Serverkapazitäten, nun Mitte der Woche etwa haben sich diese Probleme zumindest im Ansatz erledigt. Ich kann nun jedenfalls mit dem Zusatzgerät des Thermis, dem cookkey, sehr viel schöne Dinge machen...vornehmlich spielen ;-)allerdings nur, wenn man weiß wie und wo. Nachdem ich nichts kapiert habe was die Funktionen zu bedeuten haben und wie sie funktionieren, es gibt eine interaktive Seite im Vorwerknetz, habe ich mich erstmal auf fb in einer von 100  Gruppen schlau gemacht. Nach einigen Erfolgserlebnissen habe ich das Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein diese Kochmaschine richtig voll und ganz auszureizen. Du kannst Wochenplanungen, Einkaufslisten, Rezepte verwalten und alles das kann man dann direkt auf seine Maschine synchronisieren, das hat mir gestern echt viel Spaß gemacht! Natürlich bekommt man auch sehr viele neue Kochtrends bzw. Kochideen und ich habe gestern den Thermi so richtig ausgenutzt! Leider habe ich versäumt Bilder zu machen.
 Es gab marinierte Hähnchenbrust, mit feinem Möhrchen-Zuckerschotengemüse in Erdnusssoße an selbstgegrilltem Rösti. Ich habe das erste mal Coriander geschmeckt, dieses Kraut ist im Supermarkt immer ausverkauft und gestern hab ich ein Sträußchen ergattert...ui war das lecker! Das ganze Rezept werde ich  später posten. Wer behauptet mit Thermi zu kochen, das machen Leute die "faul" sind, irrt gewaltig! Ich habe für dieses Superfoodgericht 2 Stunden in der Küche gearbeitet, nicht mißverstehen... ein paar Abzüge in der Schnelligkeit muß ich leider akzeptieren lernen. Es ist nicht sooooviel Arbeit aber ein wenig eben doch .Für das Geschmackserlebnis gern getan!
Ich kenne nun schon so langsam die Einstellungen von "matschig zu stückig " , man muß eben wirklich ein wenig herumprobieren und darf nicht den Mut verlieren.
Gestern war auch Brotbacktag:
Im Vordergrund ein etwas hochgegangenes Weißbrot, im Hintergrund ein normal gegangenes Sonnenblumenmischbrot.
Dann gab es diese Woche eine Neuorientierung im Gewürzschrank, alle "Leichen" raus, das hat richtig Spaß gemacht und auch hier kam der Thermi voll zum Einsatz! Ich habe viele angefangene Pfeffersorten in Tütensammlung gehabt, die hab ich alle zusammengeschmissen und eine bunte Pfeffermischung im Thermi daraus gemacht, so werden sie wenigstens verbraucht.Außerdem habe ich aus gefriergetrockneten Salatkräutern mit Meersalz zusammen pulverisiert eine selbstgemachte "Instantbrühe" gemacht, vollkommen ohne Geschmacksverstärkern und Hefeextrakten und was da sonst noch so alles drin ist. Ich bin ja kein Gesundheitsapostel, wäre nun ja auch zu spät, aber was ich vermeiden kann vermeide ich für mich und meine Familie und zum wegwerfen sind mir die teuren Gewürze etc. auch zu schade, also mach ich das beste daraus und verbrauche es.
Was für ein Chaos!
Der Aufwand hat sich aber gelohnt!Nun warte ich auf den nächsten Tupperabend, weil ich noch ein paar von diesen Gewürzdosen brauche.
Um an das obere Regal des Gewürzschrankes heranzukommen mußte ich die Leiter bemühen, na schön das war nicht die beste Idee vor allem nicht, wenn man Behandlungswoche hat, jetzt tun mir die Knochen weh, aber ich kann auch nicht komplett aus meiner Haut raus, auch wenn es mecker und aua hat, bin trotzdem stolz noch was zu schaffen ;-) -das war jetzt Emotion pur-
Um das Thema Thermi abzuschließen: Heute werde ich ein Kuchenrezept ausprobieren, wo manche scheitern und manche hervorragende Ergebnisse haben. Beim Scheitern ist es zum Glück so, das es als Dessert gegessen werden kann, weil der Innenkern ist manchmal wohl zu flüssig, wenn es gelingt dann kan man ihn als Kuchen essen;-) Hust.. ich bin mal gespannt zu welcher Kategorie ich geöre.Ich werde davon berichten.
Was war sonst noch los? Am Sonntag habe ich einen kleinen Nähnachmittag gehabt, ich habe hier davon berichtet.
Hier im Hause ist die große Grippewelle bei den Kindern angekommen, nicht gut, weil ich konnte wegen meiner eigenen schweren Erkältung nicht geimpft werden, hoffen wir mal das beste.
Den Kindern geht es soweit ganz gut, bißchen schlapp und hohes Fieber im Wechsel.Gezahnt wird auch gerade...alles nicht sooooooooo toll für die junge Familie ;-) aber Opi und Omi helfen da schon mal.
Außerdem habe ich neue Stöffchen bekommen und habe für den Spiederweb neue Streifen gebügelt und geschnitten, zum nähen bin ich nicht gekommen. Das wird aber ab heute nachmittag sein.
So jetzt werde ich mich in die Küche begeben, meine neu erlernten Fähigkeiten ausreizen und unseren Wochenendkuchen zubereiten, oder eben das Dessert ;-)
Und wer noch ein Faschingskostüm braucht ;-)
Der Thermomixmann ;-)

Ein schönes Wochenende wünsche ich euch,
Eure Petra Lavendelherz

http://kaminrot.blogspot.de/2017/02/samstagsplausch-617.html











Freitag, 3. Februar 2017

Eine Brotstudie

Manchmal taugt das I-net ja nun wirklich was ;-) z.B. wenn man mal was leckeres machen will.Da mutiert Frau ja manchmal zu einem Lemming. Mir passiert das nicht sooooooooo oft, aber diesmal doch. Lag  es am Titel oder lag es an der Neugier,schwer zu sagen. Ich habe es getan ich habe ein
" Friss Dich dumm Brot" gebacken .
Hierbei gab es einiges Neues für mich. Ich backe ja schon lange Brot, das ist ja nun nichts neues für mich.
Neu : Ich mische mir mein Mehl selber, ich rühr den Brotteig zusammen und dann wird gefaltet, nicht geknetet!Ich benutze meinen Römerpott.
Ich lass jetzt mal die Bilder sprechen ;-)
Ist das ein Brot? Das ist ein Brot und gleich wird angeschnitten! Und gleich wird das ganze angeschnitten mit selbsthergestelltem Griebenschmalz beschmiert und dann ich sag es euch, dann (fr)ess ich mich dumm und dämlich ;-)
Für Brotbacker hier das Rezept:
Das Rezept ist zwar für TM5 Nutzer gemacht, aber kneten mit 37° warmen Wasser und der Rest ergibt sich ja von selbst.
Der Römertopf wird nicht gewässert!!! leicht einölen und mit Mehl ausstäuben und im kalten Ofen mit dem Backen beginnen,

Friss dich dumm Brot
Rezept
520 g Wasser
1/2 Hefe
3 Min. / 37 Grad / Stufe 2
400 g W-Mehl 550
100 g D-Mehl 630
200 g R-Mehl 1150
50 g W-Mehl 1050
1 Tl Zucker
3 Tl Salz
4 Min. / Kneten
1 Stunde gehen lassen !!!!
Teig falten zum Laib formen
240 Grad O/U Hitze
kalter Ofen
50 Min. mit Decke
10 Min. ohne Deckel

hihi, eben war die Postbotin da..."oh hier wird gebacken, das duftet die ganze Straße runter" ja Brot und nun auch noch Mohnhefeschnecken!

Samstag, 10. Dezember 2016

Samstagplausch 51-2016



Guten Morgen liebe Samstagplauscherinnen,
also meine Woche fing recht turbulent an.Wir (meine Tochter und ich )  haben es endlich geschafft die Kocheinführungsparty vom Thermomix durchzuführen.
Es ging hoch her, schließlich waren wir 11! Davon waren 10 Mädchen und ein Herr. Ein Mädchen und der Herr wurden kurzerhand zusammengelegt in ein Ställchen, zum Schutz vor eskalierender Damenpower. Einige Mädels nahmen kurzerhand Chipsschalen, Strohhalmgetränke,Couchtisch,Sofa und TV in Beschlag, der Rest versammelte sich um den großen Esstisch, mehr oder weniger gesittet.
Marina und ich führten vor, wie lecker Toffeefeaufstrich ist, dazu gab es Bratapfellikör, der war beim probieren noch heiß und war dermaßen lecker, das er nun bei uns als Beigabe zum Tee gereicht wird, somit haben wir ab nun jeden Tag einen im T.
Wer das nachempfinden möchte, es geht auch ohne Thermi... hier das Rezept:


Bratapfellikör
  • 1000 g Apfelsaft
  • 300 g Weißwein
  • 150 g weißer Zucker
  • 150 g brauner Zucker
  • 65 g Vanillezucker
  • 3 Zimtstangen
  • 3 Sternanis
  • 5 Nelken
  • 2 Vanilleschoten
  • 500 g Calvados(mit billigstem Appelkorn gehts auch bestens)
  • 65 g Amaretto

Zubereitung

1.      Apfelsaft, Weißwein, Vanillezucker und Zucker in den Closed lid. Die Gewürze in den Gareinsatz. Danach 13Min./100°/Stufe 1 kochen. Korb mit den Gewürzen entfernen, den Calvados mit dem Amaretto 15 Sek./Stufe 4 unterrühren.
In Flaschen abfüllen und fertig!

Wer es ohne Thermomix machen möchte, die Gewürze entweder hinterher heraussieben, oder selbstbefüllbare Teebeutel verwenden, oder Teeei. Ich habe statt Calvados den billigen Appelkorn genommen. 
Wichtig ist das der Alkohol erst nach dem kochen untergerührt wird, sonst verfliegt er womöglich.

Außerdem gab es ein leckeres Reisgericht und feine Joggerbrötchen, das feine Fruchteis haben wir leider nicht mehr geschafft, aber wir hatten Spaß!

Am Dienstag habe ich ein neues Paar Socken angestrickt, erstmalig mit 6facher Sockenwolle, den Schaft habe ich gerade fertig bekommen, aber mir gefällt das dicke Garn als Socke so gar nicht, ich denke ich rippel wieder auf.
Die vermaledeiten Socken von letzter Woche habe ich fertig bekommen, die landen in meinem Strumpffach.

Am Mittwoch habe ich mein Weihnachtsoutfit in Angriff genommen. Es soll das erste selbstgenähte sein und somit bin ich ein wenig nervös, was so meine Fertigkeiten beim Nähen betrifft.Nach dem ich ersteinmal die Anleitung studiert habe war mir klar, da muß erstmal ein Probeteil ran.
Der Schnitt ist von Meike , nämlich der Partyrock. Ich habe schon einige gesehen und dachte mir so, das krieg ich hin.
Na seht selbst:
Ich habe alles irgendwie hinbekommen. Es ist ja ein Bahnenrock und somit mehr oder weniger einfach zu bändigen, wenn, ja wenn da nicht die besonderen Falten wären, die dem Rock eben das gewisse Etwas verleihen sollten. Da beim Faltenlegen schon meine Finger und mein Hirn Knoten entwickelten, war ich froh in alle 6 Bahnen eben die Falten hineinbekam.Das Versäubern des Stoffes machte keine Probleme, auch das Nähen der Falten nicht sonderlich, jedenfalls würden sie mit einer 3- im Unterricht wohl durchgegangen sein. Das Einsetzen des Reißverschlusses machte auch überhaupt keine Probleme, bloß das ich ihn an falscher Stelle eingesetzt habe, aber da es nur der halbe RV war den ich wieder auftrennen mußte, zählt das fast nicht.Jetzt wurde es Zeit die Bahnen zusammenzusetzen, das klappte ganz zufriedenstellend jedenfalls bei 5 Bahnen, die 6. und somit auch letzte machte meinem Frohlocken ein jähes Ende. Warum auch immer waren die eingenähten Falten an dieser Bahnauf der falschen Seite, jedenfalls stießen die Falten von 2 Bahnen quasi aufeinander, tapfer nähte ich die Bahn trotzdem an , ich wollte zumindest sehen ob die Größe hinkam, die ich gewählt hatte.Ja sie wäre ganz gut gewesen, aber ich habe mich in dem Teil wie eine Tonne gefühlt.Das ging nun so gar nicht ;-( Alles wieder zusammengerafft, wenn ich mal einen hellen apricotfarbenen Innenstoff für irgendein Täschchen oder so benötige, oder mir ein weißer RV fehlt, weiß ich das irgendwo ein Beutel mit Resten versteckt ist, aus dem ich mich bedienen kann.
Das war also ein Satz mit X...das war wohl nix.
Es ist ganz sicher nicht die Schuld des Schnittes und auch nicht  Meikes, es ist ganz alleine meine Schuld und die Überschätzung meiner Fähigkeiten und meines Wohlfühlzentrums.
Ich hab aber schon eine neue Idee, davon dann demnächst in diesem Theater.
Am Freitag habe ich das letzte Stück Großfleisch für Weihnachten vom Markt geholt, somit gesellt sich eine große Maispoulade zu Wildschweinblättern und -schulter ,neben Gänsekeulen und Gänsebrust.Truhe ist rappelvoll, nun muß ich mich nur noch um die Beilagen kümmern.
Heute wird das Nähzimmer von meiner Tochter gekapert und ich werde die Küche besetzen.
Ich wünsche allen einen feinen 3. Advent, genießt die Zeit.
Eure Petra Lavendelherz
https://kaminrot.blogspot.de/2016/12/samstagsplausch-5116.html?showComment=1481355483604#c8973368632593849943




Sonntag, 30. Oktober 2016

Die Neue(n)

Leider ist das Bild miserabel, aber ich habe jetzt keine große Lust neu zu fotografieren!
Sie kam gestern nachmittag mit der Schneckenpost an. Vorgestern bestellt, nachdem ich ja die Lidl Singer briliiant wieder zurückgegeben habe.
Ich habe noch 130€ dazugelegt und mir von W6 die N3300 exclusiv gekauft. Es ist meine erste Computergesteuerte Maschine, entspricht meinem Budget und nach Ansicht des Videos auf youtube habe ich gestern auch schon mal die erste Naht genäht.
Vorteil ist schon mal, egal in welcher Geschwindigkeit ich das Pedal durchtrete sie schnurrt vor sich hin. Das Stichbild vom ganz normalem Geradstich ist perfekt wie ich es schon lange nicht mehr gesehen habe.
Heute will ich schon mal ein paar Kleinigkeiten nähen und ausprobieren, mal sehen wie weit ich komme.
Ich werde Euch sicherlich berichten.

Dann ist ja kürzlich dieser Helfer in meine/unsere Küche eingezogen
Ich habe nun schon einige Hefekuchen,Brote etc. darin zubereitet und das ging sehr gut.
Heute morgen gab es zum ersten mal selbstgebackene Brötchen.
Es sind "schnelle Joghurtbrötchen" ein Hefeteig der nicht gehen muß. Ich war sehr überrascht 1.über die einfache Zubereitung ud 2. über den sehr guten Geschmack!
Wer keinen Thermomix hat, kann den Teig auch mit Küchenmaschine genauso schnell zubereiten. Hier das Rezept:
Zutaten für 10-12 Brötchen 1 Würfel Hefe 150 g Wasser 150 g Milch 150 g Joghurt 600 g Weizenmehl 1,5 TL Salz 1 Prise Zucker etwas Mehl zum bestäuben
Zubereitung Milch, Wasser und Hefe in den  und  2 min. auf Stufe 2 bei 37° verrühren. Joghurt, Mehl, Salz und Zucker zum  hinzufügen und alles 3 min.   kneten. Teig aus dem  stürzen und mit einem Esslöffel ca. 10-12 Brötchen abstechen und einigermaßen geformt auf ein mit Backpaper ausgelegtes Backblech legen. Die Häufchen etwas mit Mehl bestäuben und direkt im NICHT vorgeheizten Backofen bei 240° Ober-/Unterhitze ca. 25-30 min. backen. GUTEN APPETIT

Ein bißchen klebrig, aber mit bemehlten Händen läßt sich das sehr gut schnell bewerkstelligen. Ich habe zwischendrin ein/zweimal mit der Sprühflasche etwas Wasser während des backens über die Teiglinge gesprüht.
Fazit der Familie: kann es öfter geben!
Gestern gab es allerdings einen kleinen Flop. Ich wollte Kartoffelbrei machen und habe einen undefinierbaren Kleister fabriziert. Alerdings war das mehr meine Schuld.
1. habe ich sicher die doppelte Menge Kartofeln genommen, weil ich Angst hatte es reicht sonst nicht, die habe ich der Menge wegen im Topf vorgekocht.
2.Dann wollte ich die Kartoffeln pürieren im Thermi, somit habe ich den Kleister produziert, habe ja nicht bedacht das man nicht pürieren darf, egal in welchem Gefäß, die Kartoffelstärke verkleistert dann...jajajaja die Frau Oberklug und ihre innovativen Ideen ;-) das muß nochmal gestestet werden...später mal.
Begeistert waren wir alle vom Metaxatopf mit gedünstetem Paprika und Champignongemüse..... das wird ein neues Lieblingsgericht.

Meine ganz persönliche Meinung und auch mein erster Eindruck von dieser Neuanschaffung,
es lohnt sich auf lange Sicht diesen Topf erworben zu haben. Wie bei vielen technischen Errungenschaften sei es der gute alte PC  (wer erinnert sich noch an die Worte:"einen PC für zuhause, wozu soll das gut sein?Braucht man nicht") oder eben dieser kochenden Küchenmaschine, es hält durchaus eine neue frische Kochidee Einzug in den  sich ewig wiederholenden Küchenplan.
Es wird viel mehr experimentiert,ausprobiert und am Anfang eben auch mal  ein Flop produziert.
Ich habe selbst äußerst selten in meinen ca 45 Jahren Kocherfahrung Tütensuppen/Soßen etc. verwendet, das wird durch den Thermi noch erheblich gesteigert: Majonaisen z.B. werden zu einem Kinderspiel ganz ohne Konservierungsstoffe usw. Die Liste kann beliebig verlängert werden. So war mir die Hollandaise und Bechamelsoße selbstgemacht immer ein Greuel, mit dem Thermi perfekt und schnell gemacht.
Ja ich weiß die Diskussion um so eine Maschine ist wohl sehr emotional, wer ihn hat will ihn nicht mehr hergeben, wer ihn nicht kennt verteufelt die Anschaffung.
Vollkommen albern ist es zu behaupten diese Maschinen sind für Leute die nicht kochen können.
Es ist völlig lachhaft, es macht keinen Unterschied ob ich mir ein Kochbuch von irgendwelchen Sterneköchen für viel Geld kaufe und danach koche oder ob ich den Schritt für Schritt geleiteten digitalen Rezepten folge.Lesen muß ich in beiden Fällen können.
Für Leute die gerne kochen ist so eine Kochmaschine eine sehr gute Hilfskraft...nicht mehr und auch nicht weniger, sie hat nur viel mehr Möglichkeiten.
Ich scheue mich nicht Flops zu vermelden und darüber darf auch geschmunzelt werden, ich werde aber auch meine Erfolge melden und da darf dann auch mal der Zahn tropfen ;-)

So und nun gehts ans Studieren meiner Neuen! Einen schönen Sonntag noch
Eure Petra Lavendelherz