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Freitag, 20. August 2010

Bachblütentherapie-Denkanstöße

Nachdem ich also die Vorgeschichte geschrieben habe, möchte ich nun natürlich auch dokumentieren wie ich zur Bachblüten-Therapie gekommen bin.
Vor 3 Wochen mußte ich wieder zur Apotheke meine Ibus abholen.Ich mußte ein wenig warten und dann guckt man sich so um. Mein Blick fiel auf einen Ständer mit Prospekten und Produkten mit dem Thema Bachblüten.
Als ich an der Reihe war, fragte ich die Apothekersfrau... ist das so ein Quark um andere reich zu machen? Jetzt muß ich dazu sagen, das wir uns gut kennen.
Ich hatte mit den angebotenen Notfalltropfen geliebäugelt.Die Apofrau meinte aber, ich sollte mir erstmal die Broschüre durchlesen und dann wird individuell etwas zusammengemischt. Gut, ich schleppte die Broschüre also gute 2 Wochen mir in der Handtasche rum und dann hab ich gelesen , den Test gemacht und im I-net  bißchen mehr  gelesen.
Ich habe also die für mich empfohlenen Blüten rausgeschrieben und bin damit zur Apotheke gewandert.
Darüber habe ich ja schon geschrieben.
So bin ich zur Bachblütentherapie gekommen.
Jetzt komme ich zu den Denkanstößen.
Da ich immer wieder lese, man muß halt dran glauben so in dieser Richtung, das kommt mir falsch vor.
Ich gehe davon aus, das die Blüten ja auch durchaus Kräuter sind, das es sich hier um eine Wirkungszusammenstellung handelt, die eben bestimmte Krankheitsbilder bzw. deren Symptome bekämpfen. So wie Kamillentee bei Magen-Darmbeschwerden usw.
Möglicherweise machen irgendwelche "Gurus" da einen Kult von, aber das war ganz sicher nicht im Sinne des Entdeckers.
Also ich möchte mich nicht in eine Ecke gesetzt fühlen: verhuscht und neben den Dingen wandelnd.Und Glaube hat damit denke ich gar nichts zu tun.Für mich hat nur eines Bedeutung: entweder es hilft oder es hilft nicht.
Ich hoffe das es hilft, denn das Leben ist nicht besonders lebenswert mit diesen Schmerzen oder extrem schlechten Paniktagen. Jedenfalls für Leute wie mich. Ich bin Optimistin, Lebensbejaherin und Macherin und wenn ich dann so aus der Bahn geworfen werde... das ist extrem belastend.
Wenn mir einer sagt: Setz Dich auf einen kalten Stein und Dein Kopfweh verschwindet.. zeig ich ihm nen Vogel.... und setze mich heimlich auf nen kalten Stein, wenn ich dann zu meinen Kopfweh noch ne Blasenentzündung bekomme werde ich mich selbst als dusselige Kuh beschimpfen,ist mein Kopfweh weg aber die Blasenentzündung ist dafür da, na dann nehm ich lieber ne Aspirin ;-)

So geh ich also an die Sache ran.... wenn es hilft werde ich glücklich sein für mich das passende gefunden zu haben, hilft es nicht, muß ich lernen mit meinen körperlichen Problemen zu leben bzw. zu akzeptieren.Und weiter suchen.
Übrigens auf der Rheumaligaseite im I-net wird sehr ausführlich über Fibro geschrieben und ganz klar wird da gesagt, das bei dieser Krankheit eine Selbstfindung zur Hilfe unumgänglich ist!
In diesem Sinne hoffe ich das ich das Richtige gefunden habe, aber ich werde diese Bachblüten deswegen nicht anbeten und verhuscht bin ich auch nicht...öhm... denke ich.. naja vielleicht ein bißchen?? ;-)

Kommentare:

  1. Hallo Petra, danke erstmal für die tollen Denkanstöße. Ich leide schon seit meinem 7. Lebensjahr unter Migräne, und es wird nicht besser. Jetzt durch deine Bachblütentherapie werde ich mich am WE auch mal damit auseinandersetzen. Übrigens habe früher die Leute immer irgendwelche Kräuter eingenommen. Es ist sicher kein Humbug.
    LG
    Kerstin (die fleißig jeden Tag deine Einträge lesen wird)

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  2. Hallo Kerstin,
    das mir der Migräne ist ja auch widerlich, zumal Du die "Kindermigräne" mit ins Erwachsensein rübergeschleppt hast ;-( Denn öfter ist es so, das mit der Pubertät auch sowas verschwindet. Meine Schwägerin hat das allerdings auch so wie Du.
    Vielleicht findest Du ja einen Ansatz mit den Bachblüten? Meine Schwägerin hat irgendwa sgemacht, bei ihr sind die Migräneanfälle weniger geworden , aber ich weiß nicht genau was.. da werde ich sie mal fragen.
    Ganz liebe Grüße
    Petra

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  3. Liebe Petra,
    es heisst Glauben versetzt Berge. Aber Du bist nicht die Erste und auch nicht die Letzte die Bachblüten versucht und evtl. auch Linderung findet. Ich finde es eh suspekt wenn Ärzte nur noch Standardwissen von sich geben und sich keine Mühe mehr machen. Dann sollte man tunlichst den Arzt wechseln und was Neues ausprobieren.

    Ich drücke Dir die Daumen und hoffe, dass Du Linderung erfährst. Denn nur weil ein Arzt Deine Krankheit als Humbug abtut, heisst es noch lange nicht, dass Du sie nicht hast. Und Du hast Dich ja schon vorab gut informiert.

    LG Susi

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  4. Hallo Petra,

    ich habe vor etlichen Jahren Erfahrungen gemacht mit Bachblüten, als ich sehr krank war. Seit dieser Zeit weiß ich, dass sie doch eine sehr heilende Wirkung haben und schwöre darauf.

    Liebe Grüße,

    Rosefairy

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  5. Hallo,

    klar, versuch es und finde für Dich raus wie es Dir damit geht. Ich selbst bin seit über 6 Jahren in regelmäßiger homöopathischer Behandlung. Selbst als ich einiges an km weggezogen bin, war das kein Problem da die Konstitution schon gute Fortschritte gemacht hatte. Bachblüten werden dabei oft unterstützend eingesetzt aber ich habe schon oft Globulis bekommen die bei mir richtig viel bewirken. Die Rückschritte habe ich auch und dann dauert es auch wieder einige Zeit bis ich wieder im Gleichgewicht bin aber was solls ... für mich ist es ein Weg um gut klar zu kommen und "bei mir" zu sein. Ob es nun Placebo ist oder nicht ... ich WEIß dass es hilft weil ich es oft am eigenen Leib erfahren habe und ich frag mich immer, wie kann es z. B. bei meinem Kater wirken wenn er doch garnicht weiß wass ich ihm da in Hals schmeiß ;-).

    Alles Gute für Dich.

    Übrigens ist die Heilpraktikerin in Niedersachsen, falls Du Interesse hast meld Dich doch einfach per Mail bei mir, dann geb ich Dir die Adresse durch.

    Liebe Grüße
    Mimi

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  6. Danke Rosefairy, das macht Mut!
    Überhaupt kann ich gar nicht genug danken für die Anteilnahme.
    Liebe Grüße
    Petra

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