Friedensweg

Tag des Lebens

Herzensangelegenheiten

Montag, 24. Mai 2010

Nochmal Pfingsten

Nachdem ich heute ein paar Pflicht Arbeitsstunden erledigen mußte, hatte ich das dringende Bedürfnis rauszugehen.Es war ganz im Gegensatz zu gestern regnerisch, gewittrig und sehr stürmisch und so befand sich auch mein Inneres Selbst recht übellaunig und ohne Antrieb,aber ich habe mich doch auf den Weg gemacht.
Ein paar wenige Kilometer, vielleicht 5-6 von unserem Haus entfernt liegt ein winzig kleines Naturschutzgebiet.
Ich war bestimmt 30 Jahre nicht mehr dort, da zog es mich hin.Und das war gut. Das Wetter war plötzlich wie ausgewechselt,die Sonne schien und es wurde richtig warm und der Wind legte sich.Genauso hat sich auch mein Gemüt besänftigt und mir etwas Ruhe gegeben.Und dann hab ich ihn entdeckt.


Mein Kraftbaum! Leider konnte ich ihn nicht in aller Pracht fotografieren, aber es ist eine uralte Eiche die als Naturdenkmal beschildert wurde. Ich habe mich darunter gestellt und nach oben geschaut und es war. als strömte eine starke Kraft in mich.
Anschließend habe ich noch eine Stelle gefunden die mich angerührt an und hier habe ich etwas loslassen können, das viele Jahre in mir gebrodelt hat.

Nun fühle ich mich sehr ausgeglichen und ich freue mich auf ein leckeres Abendessen und anschließend schauen wir uns eine DVD an, eine Familiengeschichte auf dem Jakobsweg. Ich erzähle darüber später mehr.

Schöne Pfingsten

Nun ist schon wieder Pfingsten-Halbzeit
Nachdem mein "gutes Selbst" danach gestrebt hat, heute mal richtig viel "Nichts zu tun", bin ich der Aufforderung meiner inneren Stimme gefolgt und habe nichts getan!
Gut, sagen wir nichts Geplantes. Geplant war für den heutigen Tag: Rharbaberkuchen backen,einen neuen Bügelbrettbezug nähen, bügeln.
Nun war es heute ein wirklich schöner Tag, endlich mal mit Sonne und Wärme und das habe ich genossen.
Irgendwann kam mir dann die Idee mit der Kamera meinen Tag festzuhalten.
Mein Rhabarberkuchen sieht nun so aus:
 Die leckeren süß/säuerlichen Stangen dürfen noch etwas wachsen.
Nachdem ich mich nun schon mit meiner Kamera bewaffnet habe, habe ich einfach mal  die schönen Frühlingsboten eingefangen.

Flammendroter Hibiskus

eine pinkfarbene Rhododendronblüte erwacht

eine Azalee in voller Pracht

Nach meinem kleinen Exkurs in meinem Garten, bin ich zurück auf die Terrasse gegangen und habe noch einige Reihen gestrickt und habe es geschafft: " Halbzeit "

die erste Hälfte der "Emilie" auch Haitituch genannt, ist fertig!
Das Muster ist von der wolllust Birgit Freyer.
Das Garn ist Merino extrafein
Natürlich ist das Tuch noch nicht gespannt, aber es wird ein richtig rosa Wölkchen, wenn es fertig ist.

Diese Stola hat mich bislang ganz schön gefordert, denn ich habe schon einmal Halbzeit ausrufen dürfen um dann festzustellen, das die ganze Mühe für die Katz war, weil ich beim Abketten einen sehr groben Fehler gemacht habe und das ganze sich sehr stark zusammengezogen hat.
Ursprünglich sollte diese Stola meine Mutter zum Geburtstag ende März bekommen..nun ja.. dann eben Muttertag... nun ja ich hoffe nicht, das die 2.Hälfte bis Weihnachten dauert!

So, das war mein Pfingstsonntag... es hat richtig gut getan, mal völlig ohne Zeitdruck oder Schaffensdruck einen Tag zu verbringen.

Samstag, 15. Mai 2010

Zwischen Baum und Borke "mein christlicher Buddhismus"

Es hat sich schon angekündigt in mir, schon lange... schon von Anbeginn meines Denkens und christlichem Daseins.
Mein christlicher Glaube, eingepflanzt von einer atheistischen Mutter, der Tradition wegen getauft und konfirmiert, war für mich die evangelische Kirche eben "mein" angestammter Platz.
Lange Zeit in mir vor sich hindümpelnd dieser Glaube an den "lieben Gott, der alles sieht... auch wenn ich unerlaubt Schokolade genascht habe usw.
Auch den drohenden Unterton in der Stimme meiner Erziehungsberechtigten:" Der liebe Jott sieht allet"
Habe auch die liebevolle (1x) Zuwendung einer Nonne geniessen dürfen und 1000 Ungerechtigkeiten der anderen Nonnen, die mich im zartesten Kindesalter (2-5) erziehen durften.
Später habe ich einen Weg zu "meinem" Gott gefunden um mit ihm zu reden, meistens wenn ich Angst oder große Sorgen hatte, selten wenn es mir gut ging.
Noch später kam auch öfter mal das Gebet wenn es mir gut ging.
Aber immer allein.
Der Gang zur Kirche blieb  meistens aus, aus ganz verschiedenen Gründen. Ein kleiner Versuch mich in meiner Gemeinde nützlich zu machen, scheiterte letztlich an Menschen die sich Christen nennen, aber ziemlich unchristliches Geltungs- u. Tratschbedürfnis hatten.
So war ich wieder allein.
Allein mit Gott.
Meine Gepräche mit Gott halfen mir aber letztendlich zu erkennen, das es noch viel mehr zu entdecken gibt in mir. Und so habe ich mich auf den Weg gemacht.
Da Gott in mir ist, werde ich ihn nicht verlieren können und darf ganz frei auf Entdeckungsreise gehen.
Und ich habe etwas entdeckt, das ich Euch zeigen möchte, ich hoffe sehr das dieses Bild nicht mit nem copy geschützt ist, wenn doch, dann meldet Euch bitte bei mir und ich entferne es.

Wohl getan sind nicht die Werke,
deren klagend wir gedenken,
die uns nur ein Aug‘ voll Tränen
und ein Herz voll Reue schenken.

Wohl getan sind alle Werke,
deren heiter wir gedenken,
die uns Freude und Vertrauen
und ein Herz voll Ruhe schenken.
Dhammapada 67-68
Diese Verse  möchte ich zu allererst mir verinnerlichen.

Dienstag, 11. Mai 2010

Mein Mai 2010


Fliederblütentee einmal anders

Am Sonntag habe ich einen kleinen Streifzug durch meinen Garten unternommen und mir ein paar Sträuße Flieder in unterschiedlichen Farbnuancen zusammengestellt.
Aus den "Resten" wurde dann die Idee geboren einen Fliederblütentee herzustellen.

Es ist sehr kalt, nichts mit Wonnemonat Mai, aber es ist eben auch die Zeit der Eisheiligen.
Da bleibt doch zu hoffen, das die zweite Hälfte des Mai` s wärmer wird.

Zum Trost habe ich noch etwas Zeit zum Lesen (obwohl die Zeit nehme ich mir immer)
Corina Bomann " Das Krähenweib"
Ein historischer Roman der sich um den "Goldmacher" Friedrich Böttger rankt.
Ansonsten das Übliche, königliches Hofleben, arme Henkerstochter und die Liebe.
Ausgewählt hatte ich das Buch, weil es in meiner "Wahlheimat" Walsrode beginnt. Leider wurden meine Erwartungen enttäuscht, es wurde nur am Rande erwähnt und die Hauptakteurin verließ diesen Heideort zu schnell.Wenn man noch nicht allzuviele historische Romane gelesen hat,kann es durchaus spannend sein, aber ich habe schon zuviele gelesen und ein bißchen zuviel erwartet.
Toril Brekke "Elises Traum"
Der erste Band einer Auswanderersaga, diesmal aus dem norwegischem übersetzt.
Wenn man sich nach ein paar wenigen Seiten des etwas "kruden" Schreibstils eingelesen hat, legt man das Buch nicht mehr aus der Hand.Es ist ein uraltes Thema, Aufbruch ins gelobte Land Amerika, aber mit Facetten die viel mehr Augenmerk darauf legen was Hoffnung und Freidenkerglauben belangt. Wer "Amifilme" gesehen hat, wurde hin und wieder mit den Quäkern konfrontiert, nun die ersten norwegischen Auswanderer waren Quäker. Zumindest überwiegend.Mit schlichter Eleganz erreicht die Autorin einen absoluten Tiefgang.Sehr empfehlenswert!

Dan Brown "Diabolus"
Wie nicht anders zu erwarten war, ein echter Dan Brown eben, der in 3 Tagen verschlungen war.
Dan Brown schreibt so flüssig und spannend, da bleibt einem gar nichts anderes übrig, als zu lesen.
In Diabolus geht es um die Totalüberwachung eines jeden Bürgers, der sich im www bewegt.
Für Computerfreaks genauso spannend, wie für Leute die nicht so PC-versessen sind.
Spannend macht es natürlich auch, wenn man die Hälfte von dem versteht, was die Computerwelt so für Fallstricke bereit hält.Empfehlenswert!

Emilio Calderon " Das Geheimnis von Meißen"

Das Thema hat mich schon sehr interessiert, es geht um das kostbare Porzellan. Leider war es nur ein mittelmäßiger Reisebericht über China und den damals herrschenden sehr rauhen Sitten, dazu kommt noch ein Schuß Alchimismus und ein etwas trockener Geschichtsunterricht.Ich hatte mir etwas anderes vorgestellt und war deshalb etwas enttäuscht.

Frank Schätzing "Limit"
tja, was soll ich sagen?Kann irgendetwas mehr langweilen, als ein 1304!! Seiten langes Epos über die grandiose Ausschlachtung des Mondes?
Herr Schätzing dürfte sich hier so sehr in die Science Fiction Welt vertieft haben, das dieses Buch verfilmt, der absolute Kracher wird, nicht der Handlung wegen, sondern der millionenschweren Effekte, die sich hier anbahnen. Aber ich schweife ab, zurück zum Buch:
Nach etwa 300 Seiten wissenschaftlichem Quark und ein bißchen Personen/Umfeldbeschreibung gehts weiter, globale Horrorszenarien,Bluttaten weltweit... Kein Klischee, kein Kontinent kommt ungeschoren davon ;-) Söldner, Agenten,der globale Klassenfeind China, der alles... aber auch alles kaputtmacht und kontrolliert....es bleibt nichts aus..
Am Ende des Buches gibt es ein Kapitel über 8 Seiten mit dem aufschlussreichem Titel "Personal", 
hier kann man nochmal nachlesen wer in diesem Buch vorkam.
Wie kommt es, das die lesende Menschheit dermaßen verschaukelt werden darf, oder manipuliert werden kann und dieses Buch zum Jahrhundertbuch kürt?
Nun kann man sich fragen, warum habe ich diese 1300 Seiten überhaupt gelesen?
Ehrlich, ich dachte immer, mit jedem Kapitel wird es besser. Außerdem kann man ja ein Buch nur dann reinen Herzens bewerten, wenn man es gelesen hat... ich gebe zu... ich hab mich sehr schwer getan und wollte bestimmt alle 2oo Seiten etwa aufhören.
Da ich mal annehme, das ich so schnell kein schlechteres Buch in die Hand bekomme, küre ich für mich dieses Buch, zum Flop ..zumindest meines Lesejahres 2010

Was gibt es Neues in meiner Kreativen Ecke?
Im Moment gibt es noch nichts neues zu berichten, der Kopf voller Ideen, aber es ist einfach noch zu kalt um
im Kreativ-Hüttchen zu arbeiten.

Donnerstag, 6. Mai 2010

Mein April

Liebe Freunde,
der Monat April war für mich ein einziges Desaster!
Jedesmal wenn ich dachte, nun kann mich nichts mehr erschüttern... kam es noch dicker.
Ich will mich wirklich nicht näher dazu äußern, ich nehme den April, so wie er war und werde ihn vergessen.
Übrig geblieben aus dem April ist, ein etwas schales Gefühl was Freundschaft betrifft.
Und es hat sich die Binsenweisheit bestätigt:
Erzähle dem lieben Gott Deine Pläne, dann hat er was zu lachen.

Ein bißchen was gelesen habe ich auch im April.
Katryn Berlinger " Das Schokoladenmädchen" Bd 1
Katryn Berlinger " Der Kuß des Schokoladenmädchens" Bd2


Es war ganz nett, der 1. Teil besser als der 2.
Im ersten Band bekam man wirklich Appetit auf Schokoladenköstlichkeiten.
Im zweiten, war das leider schon nicht mehr so wirklich das Thema.
Ansonsten war es recht trockener Geschichtsunterricht Ende des 19. Jahrhunderts, zuviel sich selbst überholte Politik, ich habe schon bessere, spannendere Bücher zu diesem Thema gelesen.

Nun werde ich nach vorne schauen, was der Mai so für Überraschungen bereit hält.